Elektrotechnik

Elektroinstallation - Elektrotechnik – Elektrogeräte Elektro Störungsdienst und Reparatur in und um Berlin

Jedes in der Elektroinstallation verwendete Bauteil sollte das VDE Zeichen tragen. Ist eine Elektroinstallation z.B. in einem Bauvorhaben abgeschlossen, so muss der Fachmann die Elektroanlage mit einem Installationstester genau prüfen und evt Mängel in der Elektroinstallation erkennen und sofort beheben.

Nur so ist ein elektrischer Unfall nach Inbetriebnahme der Elektroanlage bei bestimmungsgemäßer Verwendung weitgehend ausgeschlossen.

Auch bei der Reparatur von Elektrogeräten müssen immer die Sicherheitsvorschriften angewendet werden. Nach jeder Reparatur muss das Elektrogerät z.B. eine Bohrmaschine mit einem Gerätetester auf die elektrische Sicherheit geprüft werden. Ob eine Elektroinstallation oder eine Elektrogeräte- Reparatur, in beiden Fällen sollte ein Prüfprotokoll ausgestellt werden. Elektrische Betriebsmittel und Elektroanlagen die gewerblich genutzt werden, müssen sogar turnusgemäß geprüft werden.

Die MH-Anlagentechnik GmbH unterhält einen Störungsdienst, führt Elektroinstallationen und Reparaturen bis 1000 Volt in und um Berlin aus. Die Firma ist im Installateurverzeichnis bei Vattenfall Berlin (früher Bewag Konzession) eingetragen, und darf alle elektrischen Arbeiten am Zählerschrank durchführen. änderungen, Anträge und Meldungen beim Versorgungsnetzbetreiber wie Vattenfall oder Eon Edis werden durchgeführt. Ferner baut die Firma Kabel TV- Anlagen und Satellitenantennen. In unserer Werkstatt in Berlin Wedding werden elektrische Geräte getestet, repariert und auf die elektrische Sicherheit nach BGV A3 geprüft.

Prüfung nach BGV A3

In stationären Anlagen sind Fehlerstromschutzschalter (RCD) alle 6 Monate durch den Benutzer mit Hilfe der Prüftaste auf Funktion zu testen.

Prüftaste am FI-Schutzschalter

In nichtstationären Anlagen muss diese Prüfung täglich vor Arbeitsbeginn durchgeführt werden.

Ein FI-Schutzschalter löst spätestens bei 30mA Fehlerstrom aus. Ein Fehlerstromschutzschalter oder RCD (engl. Residual Current Device) begrenzt nicht den elektrischen Strom, sondern nur die Dauer des Fließen des Fehlerstromes. Deshalb muss auch bei Vorhandensein einer Fehlerstrom Schutzschaltung umsichtig gehandelt werden.

Alle Schutzmaßnahmen sind so auszulegen, dass sie sich in sinnvoller Weise ergänzen und auf keinen Fall behindern. Um diesen Schutz nachzuweisen sind spezielle Fachkenntnisse und geeignete Prüfgeräte erforderlich. Eine unsachgemäße Prüfung kann weitreichende Folgen nach sich ziehen.

Die MH-Anlagentechnik GmbH führt als eingetragender Elektrofachbetrieb diese Prüfung nach BGV A3 durch. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein günstiges Angebot.

Elektrotechnik - Teil der modernen Anlagenmechanik


Der Hausanschlusskasten (HAK) ist der Übergabepunkt zur Anlage des Verbrauchers. Dort befindet sich der Stromzähler und die Sicherungen. Der Stromzähler und die Vorsicherungen sind verplommt. Den Hausanschlusskasten und alle verblommten Teile im Zählerschrank dürfen nur in der Elektrotechnik ausgebildete Installateure, die zusätzlich vom zuständigen VNB zugelassen sind, öffnen und daran Arbeiten durchführen.

Eine Fachkraft in der Elektrotechnik ohne Zulassung vom Versorgungsnetzbetreiber darf nicht am Zählerschrank arbeiten.

Nach dem Zählerschrank kommt die Unterverteilung und einzelne Stromleitungen führen in die Wohnungen. In der Unterverteilung oder dem Stromkreisverteiler befinden sich die Überstrom-Schutzeinrichtungen wie Schmelzsicherungen, Leitungsschutzschalter ( Sicherungsautomaten ) . Des weiteren befinden sich dort möglicherweise noch andere Betriebsmittel aus der Elektrotechnik wie Rundsteuergeräte, Schütze , Relais , usw. Wichtig sind die Überstromschutzeinrichtungen ( Sicherungen) die elektrische Leitungen und Verbraucher vor Überlastung und Kurzschluss schützen. Diese Überstromschutzeinrichtungen sollten bezeichnet werden, damit eine Zuordnung zu den einzelnen Stromkreisen möglich ist. Für elektrische Verbraucher von mehr als 2 KW ist ein separater Stromkreis vorgeschrieben. Geräte wie Durchlauferhitzer oder Wärmepumpen über 4,6 KW benötigen einen eigenen Drehstromanschluss.

Vor den Gefahren in der Elektrotechnik sowie des elektrischen Stromes kann nur eindringlich gewarnt werden. Elektrischer Strom fließt durch den menschlichen Körper wenn man zwei Punkte unterschiedlichen Potenzials berührt. Je höher die Spannung und je kleiner der Körperwiderstand ist, desto höher ist der Körperstrom. (Ohmsches Gesetz). Auch die Stromart und die Einwirkdauer sind entscheidend. Grundsätzlich gilt in der Elektrotechnik: Spannungen über 50 Volt und Ströme über 25mA können lebensgefährlich sein. Bei allen Elektrounfällen gilt zuerst die Spannungsquelle ausschalten um sich selber vor Stromschlägen zu schützen. Erst nach der Abschaltung wie Stromstecker herausziehen , Sicherungen rausdrehen oder Leitungsschutzschalter ausschalten beginnt man mit 1. Hilfe Maßnahmen am Verunfallten.

In der Elektrotechnik gibt es die fünf Sicherheitsregeln, die jede Elektrofachkraft wissen sollte. 1. Freischalten 2. Gegen Wiedereinschalten sichern 3. Spannungsfreiheit mit einem zweipoligen Spannungsmesser feststellen 4. Erden und Kurzschließen 5. Benachbarte Teile die unter Spannung stehen abdecken oder abschranken.

Elektrische Betriebsmittel mit erkennbaren Fehlern und Defekten sollten umgehend vom Netz getrennt werden, und die Mängel repariert werden. Dazu gehören zum Beispiel schadhafte Anschlusskabel, Stecker, Steckdosen. Schadhafte Leitungen in der Elektrotechnik sollten nicht geflickt oder mit Klebeband isoliert werden.

Schutzklassen der elektrischen Betriebsmittel - PELV / SELV / FELV

ELV = extra low voltage (gesonderte Kleinspannung)

SELV = Safety (Sicherheit)

PELV = protective (geschützt)

PELV liegt auf Erdpotenzial wie die Masse von elektronischen Geräten wie z.B. Audioverstärker.

SELV ist immer isoliert von anderen Potenzialen zu verlegen. Als Beispiel sei die Haustürklingel genannt.

Wird auf die Basisisolierung verzichtet, darf die Spannung bei SELV nicht 25Volt AC (60 Volt bei DC) übersteigen. Ein Beispiel sind die Schienen einer Spielzeugeisenbahn.

Bei PELV darf auf die Basisisolierung verzichtet werden, wenn die Spannung 6V (AC) oder 15V (DC) nicht überschreitet. Der Anschluss eines Schutzleiters ist nicht erlaubt und bei der Prüfung ist auf eine sichere Trennung zu anderen Potenzialen zu achten. Es wird der Isolationswiderstand zwischen Primär- und Sekundärseite des Transformators geprüft und gemessen.

Ein Sonderfall ist die Funktionskleinspannung (FELV) bei der ein Spartrafo eingesetzt wird, und somit keine galvanische Trennung erfolgt. Ein Schutz wie bei SELV und PELV ist nicht gegeben. Bei FELV liegen die Schutzmassnahmen auf der Primärseite des Trafos.

Die Schutztrennung ist eine sichere Trennung mittels eines Transformators, der s.g. Trenntransformator. Im Gegensatz zur Schutzkleinspannung darf der Trafo eine Spannung bis 500 V (AC) liefern. Der Schutz beruht auf der sicheren Trennung von der Erde und zu anderen Potenzialen. Der Sekundäranschluss am Trenntrafo ist also erdfrei. Es muss sichergestellt werden, dass die Kapazitäten durch lange Leitungswege zwischen Leiter und Erde klein gehalten werden. Wird am Trenntrafo nur ein Gerät betrieben, ist ein Schutzleiter unzulässig. Werden mehrere Geräte an einem Trenntrafo betrieben, müssen die leitfähigen Körper der Geräte mit einem Schutzleiter verbunden sein, der jedoch nicht geerdet werden darf.

In einem beengten leitfähigen Raum (z.B. ein Stahltank) darf am Trenntrafo nur ein Gerät der Schutzklasse I betrieben werden. Der Schutzleiter ist sichtbar und gut leitend mit dem Gehäuse oder der Standfläche zu verbinden.

Darstellung der Schutzklassen
Prüfung elektrischer Betriebsmittel der Schutzklasse I

Isolationswiderstand
Bei ortsveränderlichen Geräten ist zur Messung die Einstellung am Gerätetester zu ändern, und der Messwert abzulesen.

Bei ortsfesten Geräten und Installationen werden zur Messung des Isolationswiderstandes die Betriebsmittel vom Netz getrennt. Bei Geräten der Schutzklasse I werden L und N verbunden und der Isolationswiderstand gegen PE (Schutzleiter) gemessen. Die Messung wird mit einem Installationstester durchgeführt.

Der Isolationswiderstand ist durch Einflüsse aus der Umwelt wie Feuchtigkeit starken Schwankungen unterworfen.

Netzschalter und Temperaturregler müssen geschlossen werden.

Es wird mit einer Prüfspannung von 500 Volt DC gemessen. Während der Messung dürfen die Anschlusskontakte nicht berührt werden. Ein Isolationswiderstand größer 1,0 MO bei Geräten der Schutzklasse I ist ausreichend.

Ableitstrom
Bei Geräten der Schutzklasse I mit Programmsteuerungen, Nullspannungsschaltern und elektronischen Innenleben ist auf die Messung des Isolationswiderstandes zu verzichten. Stattdessen wird eine (Ersatz) Ableitstrommessung durchgeführt. Bei Betriebsmittel oder Anlagen die mit Heizungswasser oder Trinkwarmwasser in Verbindung stehen kann der Isolationswiderstand etwas unterschritten werden, auch hier wird statt der Isolationsmessung der Schutzleiterstrom gemessen. Während der Messung muss Wasser in Warmwassergeräten gefüllt sein.

Dieser Ableitstrom ist die gefährdende Größe der durch die Isolierung fließt. Bei Geräten mit einem umpolbaren Stecker muss die Messung in beiden Steckerstellungen erfolgen. Es gilt dann der größere Messwert. Der maximale Ableitstrom bei allgemeinen Geräten liegt bei 3,5 mA.

Bei Geräten mit einer Leistung ab 3,5 kW beträgt der maximale Schutzleiterstrom 1mA pro kW Heizleistung bei eingeschalteten Heizelementen. Wahrscheinlich ist aber bei diesen Werten die Isolation beschädigt, und das Betriebsmittel sollte eingehend untersucht werden.

Sind bei einem Gerät der Schutzklasse I berührbare leitfähige Teile angebracht, die nicht mit dem PE in Verbindung stehen, so muss Isolationswiderstand mindestens 2 MO betragen. Diese leitfähigen Teile, wie Typenschilder unterliegen dann den Vorschriften der Schutzklasse II. Ein Betriebsmittel kann also zwei verschiedene Schutzklassen aufweisen.

Prüfung elektrischer Betriebsmittel der Schutzklasse II

Mit einer Messspitze werden alle leitfähige Teile wie z.B. Schrauben abgetastet. Es handelt sich um eine passive Strommessung. Das gilt auch für leitfähige Teile an Geräten der Schutzklasse I die nicht mit dem PE verbunden sind. Dazu gehört das leitfähige Bohrfutter einer Bohrmaschine, während der hintere Teil dieser Maschine am PE angeschlossen ist. Die Schutztrennung zur Klasse II liegt an den Kunststoffzahnrädern des Getriebes

Die Messung wird in beiden Positionen des Netzsteckers durchgeführt. Die Grenzwerte liegen bei DIN VDE 0701 kleiner 0,25mA, bei der Wiederholungsprüfung kleiner 0,5mA. Fließt ein Ableitstrom von 0,1mA bis 0,5 mA über die Betriebs- und Schutzisolierung, ist die Isolation defekt und sollte umgehend geprüft werden.

Bei Geräten der Schutzklasse III, also bei Kleinspannungen, liegt der Isolationswiderstand bei mindestens 250 KO.