EEWärmeG Erneuerbare Energien Wärmegesetz 2009

Auch schont die Nutzung von Abwärme das Klima. Die Abwärme fällt an, wenn Wärme unter Einsatz von Energie gewonnen wird. Es handelt sich zwar nicht um erneuerbare Energien, die Verwertung von Abwärme hilft wertvolle Rohstoffe zu sparen. Derjenige der Abwärme nutzt muss mindestens 50% seiner benötigten Wärme aus Abwärme nutzen.

Der gleiche Prozentsatz gilt, wenn Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung zur Wärmeerzeugung genutzt werden.

Das EEWärmeG erlaubt ausdrücklich, dass Ersatzmaßnahmen und die Nutzung erneuerbarer Energien miteinander kombiniert werden können.

Gebäudeeigentümer werden über das Marktanreizprogramm (MAP) gefördert. Leider hat sich der Anteil der erneuerbaren Energien nicht in dem erhofften Maße gesteigert weil viele Hausbesitzer von diesen Energien noch nicht überzeugt sind. Durch die Finanz- und Wirtschaftskrise sind Ende 2008 die Preise für fossile Brennstoffe zusätzlich stark gefallen. Dadurch wurden die Erneuerbaren wieder etwas vom Markt zurückgedrängt. Allerdings ist der Rohölpreis 2009 und 2010 wieder auf 90 Dollar pro Barrel wieder angestiegen. Für Investionen in erneuerbare Energien kann man zurzeit noch Fördergelder vom Staat bekommen. Der Staat führt das Marktanreizprogramm auch 2010 weiter fort, auch wenn hier und da das Programm verändert wurde, und gewisse Unsicherheiten auftraten. Maßnahmen die zur Erfüllung der Pflicht dienen, werden nicht gefördert.

Wer allerdings mehr unternimmt, wird gefördert.

Förderanträge kann man beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) stellen. Die Gebäudeeigentümer die innovative Techniken einsetzen die das Klima und Ressourcen schonen werden auch in Zukunft vom Staat Geld erhalten.