Wärmequelle Luft: Luftwärmepumpe / Split-Luft-Wasser-Wärmepumpe

Rückansicht einer Luft-Wasser Wärmepumpe

Auch sind die Ausfallzeiten die im Winter durch Enteisung der Lüftungsschlitze einer Luftwärmepumpe auftreten zu berücksichtigen. Zusätzliche Sperrzeiten des Versorgungsnetzbetreiber vermindern weiter die Leistung. Außerdem sind beim Bau einer Luftwärmepumpe unvermeidbare Ventilatorgeräusche zu beachten., die evt. den Betreiber oder die Nachbarn stören könnten. Eine Lärmschutzbetrachtung sollte auf jeden Fall vorgenommen werden. In den letzten Lahren sind diese Geräusche bei guten Fabrikaten stark vermindert worden. In Wohngebieten darf der maximale Schallpegel am Nachbarhaus 35 db(A) betragen. Wegen der preiswerten Wärmequelle Luft, können mehrere Luftwärmepumpen zu Kaskaden gekoppelt werden um die Heizleistung zu erhöhen. Die Abtaufunktion des Luft-Sole-Tauschers erfolgt elektronisch gesteuert, so dass immer ein Wärmeerzeuger arbeitet.

Die Verwendung von Innenluft als Wärmequelle in Wohngebäuden ist zum Heizen in der Regel nicht zu empfehlen. Für eine Trinkwarmwasseraufbereitung ist eine Wärmepumpe die Innenluft als Quelle im Keller benutzt meistens sinnvoll. Kellerräume werden damit entfeuchtet und die aufgehängte Wäsche wird schneller getrocknet. Den Effekt kann man auch bei Klimaanlagen im Auto mit beschlagenen Scheiben beobachten. Bei der Nutzung von Abwärmeluft in Industie- oder auch Handwerkbetrieben kann die Wärmequelle Innenluft ebenfalls sinnvoll sein.

Split-Luft-Wasser Wärmepumpe:
Eine weitere interessante Variante der Luftwärmepumpe ist die Split-Luft-Wasser Wärmepumpe nach dem Direktverdampferprinzip. Mit diesen Anlagen ist ein höherer Wirkungsgrad möglich. Die Anlagen bestehen aus einem Außengerät mit Lüfter und Verdampfer. Die eigentliche Wärmepumpe steht gut geschützt im Haus, so daß keine unnötigen Wärmeverluste entstehen.