Raumklima

Behaglichkeit und Wohlfühlklima in eigenen Räumen

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Im Winter kann eine kalte Fensterscheibe oder Innenwand einen zu großen Temperaturunterschied hervorrufen, der vom Menschen als unangenehm empfunden wird. Zu niedrige Raumtemperaturen können nach einiger Zeit Erkältungen auslösen, besonders wenn die Beine unterkühlt werden. Die Körperabwehr wird geschwächt und Erkältungen brechen durch eine zu niedrige Rachentemperatur aus. Das kann bei einigen Menschen schon nach 10 Minuten geschehen. Hohe Raumtemperaturen sind unangenehm und das Arbeiten fällt einem schwer. Außerdem erhöht sich bei ca. 30°C die Unfallgefahr, vergleichbar mit einem Blutalkoholgehalt von 1 Promille.

Thermische Behaglichkeit und ein Wohlfühlklima werden erreicht, wenn der regelungstechnisch geringste Aufwand des Körpers erreicht wird, also kein Schwitzen und kein Kältezittern. So kann man durch eine sinnvolle Bekleidung einiges an Heizkosten sparen. Stellt man bei einer Außentemperatur von 4°C die Heizung auf 24°C ein, kann man, wenn man sich einen warmen Pullover anzieht, die Heizung auf 20°C zurückstellen. Das ergibt eine Ersparnis von 25%. Heizenergie.

Wichtig ist die relative Luftfeuchte die durch richtiges Lüften bestimmt wird. Eine Luftfeuchte von 40 - 60% ist optimal. Unter 40% wird die Ausbreitung von Bakterien und Viren gefördert; über 60% steigt die Gefahr der Schimmelpilzbildung in den Räumen.

Einen Ort mit einem angenehmen Wohlfühlklima und Behaglichkeit zu schaffen ist die Aufgabe der Raumluft- und Heizungstechnik. Eine Heizung mit einer Wärmepumpe arbeitet im Gegensatz zu modulierenden Gas- und Ölheizungen träger. Dadurch sind die Zimmertemperaturen und die Temperatur der Heizkörper konstanter, wobei die Behaglichkeit gesteigert wird.