Kosten sparen

Rohrleitungsdämmung - Rohre richtig dämmen

Es gibt jedoch selbstklebende Schläuche, die sich auch unter schwierigen Platzverhältnissen mühelos über die Rohre schieben lassen und sich anschließend verkleben.Damit können die Arbeitszeiten gegenüber Standartmaterial teilweise bis 50 % reduziert werden. Bei einem Einfamilienhaus mit rund 250m² Wohnfläche lassen sich Energieverluste durch fachmännische Rohrleitungsdämmung auf fast 50 % reduzieren. Dadurch lässt sich eine Einsparung von ca. 1600 Litern Heizöl EL verwirklichen.

Bei einem Heizölpreis von 0,62 EUR pro Liter sind das immerhin fast 1000 EUR. Auch wird die CO2 Belastung jährlich um ca. 5000 kg verringert. Mit dieser Ersparnis könnte man mit einem verbrauchsarmen Dieselfahrzeug ( Verbrauch 6 L / 100 km ) annähernd 26.500 km fahren. Die Kosten der Dämmarbeiten für Montage und Material haben sich spätestens nach einem Jahr amortisiert. Leider kommen völlig ungedämmte Leitungen noch immer vor, meistens sind vorhandene Leitungen jedoch bereits geringfügig gedämmt.

Bei älteren Anlagen sieht man noch häufig eine ungeeignete Rohrleitungsdämmung aus Gipsbandagen oder gar Zeitungspapier. Man erinnere sich das 90% aller Wohngebäude vor der ersten Heizanlagenverordnung aus dem Jahre 1978 in Deutschland gebaut worden sind. Hier schlummern also noch erhebliche Energieeinsparpotenziale sowie die Reduzierung der Gesamtemissionen.

Verringern Sie Ihre Heizkosten - Sparen, aber wie?

Fensterlüftung

Jedes Grad Raumtemperatur kostet bis zu 6 % Heizenergie. Die Raumtemperatur sollte 20° – 22° Celsius in den Räumen betragen , in denen man sich am meisten aufhält. In der Regel ist das das Wohnzimmer. Nachts kann man die Temperatur um ca. 2 –3 Grad absenken. Nicht unter 16°C absenken, sonst kühlen die Räume zu sehr aus, und es muss dann morgens nur um so mehr nachgeheizt werden.

Ist an dieser Stelle im Wohnzimmer ein Temperaturfühler für die Regelelektronik angebracht, sollten in diesen Raum alle Thermostatventile der Heizkörper geöffnet bleiben. Dadurch lassen sich Heiz- und Pumpenenergie sparen.

Bei älteren Häusern aus der Vorkriegszeit sind die Heizkörper oft mit reizvollen Holzverkleidungen ausgestattet, und können daher ihre Wärme nicht optimal in den Raum abgeben. Der Einbau von Lüftungsgittern wird dringend empfohlen. Selbstverständlich dürfen die Heizkörper auch nicht durch Möbel oder andere Gegenstände verdeckt werden. Auch damit läßt sich durch einfache Maßnahmen eine Heizkosteneinsparung erreichen.

Die Trinkwarmwasseraufbereitung (TWA) kann auf 45°Celsius abgesenkt werden, jedoch sollte je nach Anlage die Gefahr von Legionellen durch einen Fachmann geprüft werden. Mit dem Einsatz moderner Elektronik kann man auch für die TWA einen Absenkbetrieb programmieren. Eine evt. vorhandene Zirkulationspumpe kann über eine einfache Zeitschaltuhr entsprechend den Verbrauchszeiten gesteuert werden. Damit kann man zusätzlich einiges an elektrischen Strom sparen.

Beim Neukauf von Kühlschränken und anderen elektrischen Haushaltsgeräten sollte man auf die Energieeffizienzklasse achten. Den günstigsten Stromverbrauch haben Geräte der Klassen A, A+ und A++.

Die Energiesparpumpe - eine moderne Umwälzpumpe in der Heizungsanlage

Ändert sich in der Heizanlage der Volumenstrom, weil bei einem Heizkörper das Thermostatventil gedrosselt wurde, oder ein Mischer in eine andere Stellung geht, erhöht sich bei einer ungeregelten Umwälzumpe der Anlagendruck. Ein in der Anlage eingebautes Überstromventil verhindert einen zu großen Anlagendruck. Der Stromverbrauch der Umwälzpumpe bleibt jedoch konstant, was sich auf die Energiebilanz negativ auswirkt.

Die Bauart einer Energiesparpumpe mit Konstantdruckregelung, (?p =konstant) hält die Elektronik den von der Pumpe erzeugten Differenzdruck über den zulässigen Förderstrombereich konstant auf dem eingestellten Wert. Die Energiesparpumpe mit Proportionaldruckregelung (?p = variabel) verändert den Differenzdruck durch Reduzierung der Drehzahl. Dadurch ergibt sich der geringste Stromverbrauch. Auf das unwirtschaftliche Überstromventil kann verzichtet werden, und zusätzlich werden Ventilgeräusche vermieden, da kein Druckanstieg mehr stattfindet. Der Einbau von Überstromventilen wird durch den Einbau einer elektronisch regelbaren Pumpe komplett eingespart. In Altanlagen mit bestehenden Überstromventilen sind diese zu demontieren oder zu blockieren.

Moderne Energiesparpumpe im Einsatz

Bei einer modernen Energiesparpumpe kommt noch zusätzlich ein automatischer selbsterlernender Absenkbetrieb zum Einsatz. Wird durch eine witterungsgeführte Heizungsregelung die Vorlauftemperatur auf einen bestimmten unteren Wert abgesenkt, so fährt die Energiesparpumpe auf eine reduzierte Konstantdrehzahl. Dadurch wird eine zusätzliche Energieeinsparung von bis zu 25% ermöglicht. Das Absenkungsverfahren wird durch eine moderne Fuzzy-Regelung erreicht. Bei steigendem Heizungsbedarf schaltet die Energiesparpumpe wieder in den Regelbetrieb. Bei einer möglichen Überlastung schaltet der elektronische Überlastschutz die Pumpe aus.

Ebenfalls ist die moderne Energiesparpumpe in der Elektronik mit einem nichtflüchtigen Speicher ausgerüstet. Das bedeutet, dass auch bei einer längeren Netzunterbrechung die Daten im Speicher erhalten bleiben. Nachdem die Netzspannung wieder vorhanden ist, läuft die Pumpe mit den Einstellwerten wie vor der Netzunterbrechung weiter.

Ferner sind moderne elektronisch gesteuerten Energiesparpumpen mit einem so.ge. Pumpenkick ausgestattet. Das bedeutet, dass die ausgeschaltete Pumpe einmal am Tag kurz anläuft, um ein Blockieren bei längeren Stillstandszeiten zu vermeiden.

In größeren Anlagen wird oft ein Doppelpumpenbetrieb vorgesehen. Die Regelung beider Pumpen geht von der Masterpumpe aus. Daher kann die Elektronik durch Fachpersonal mit einer speziellen Infrarotfernbedienung entsprechend programmiert werden.

Tipps zum Stromsparen - Stromeinsparung und Standby Betrieb

Vor dem Kauf eines PC sollte man sich überlegen, ob ein Notebook nicht alle Funktionen voll erfüllt, die man von einem Computer erwartet. Ein Notebook verbraucht ungefähr nur ein drittel Strom, gegenüber einen PC, weil die Geräte wegen des Akkubetriebes auf geringen Stromverbrauch konstruiert werden.

Ein High End PC mit schnellen Prozessoren und sehr guten Grafikkarten, Brennern, TV Tunern und mehreren Festplatten kann im Betrieb bis 300 Watt pro Stunde verbrauchen. Da dreht sich die Zählerscheibe.

Um die Energiekosten zu ermitteln wird ein Energiemessgerät zwischen Steckdose und dem Gerätenetzstecker gesteckt. Die Geräte gibt es für ca. 20,- EUR sowohl im Fachhandel als auch in Baumärkten zu kaufen. Messgeräte können vom Stromversorger auch ausgeliehen werden, denn schließlich braucht man die Geräte nur zur kurzzeitigen überprüfung. Mit diesen Messgeräten kommen Sie den Stromfressern auf die Spur. Der Stromverbrauch eines Vier-Personenhaushaltes liegt bei ca. 3500 Kilowattstunden im Jahr.

Wer normale Glühbirnen durch Energiesparlampen austauscht, spart viel Strom, und durch die richtige Gerätenutzung kann ebenfalls viel eingespart werden. Ein Kühlschrank sollte nach Möglichkeit in einem unbeheizten Raum aufgestellt werden. Bei Waschmaschinen und Geschirrspülern sollte immer die gesamte Füllkapazität ausgenutzt werden. Auf Wäschetrockner, und elektrischen Heizkörper sollte ganz verzichtet werden.

Mit jeder eingesparten Kilowattstunde spart man im Elektrizitätskraftwerk drei Kilowattstunden an Primärenergie und somit auch an CO2 Emissionen und anderen Schadstoffen.

Smart-Meter - Intelligente Stromzähler für den Haushalt Einführung ab dem Jahr 2010

Elektronischer Hausshaltszähler

Das gab es in der Vergangenheit schon mit Nachtspeicherheizungen, die den preiswerten Nachttarif nutzen. Allerdings sind Nachtspeicherheizungen energetisch nicht sinnvoll und werden langsam nach und nach z.B. durch effiziente Heizungssysteme wie eine Wärmepumpe abgelöst.

In Zukunft werden von den Versorgern flexible Tarife im Stromnetz angeboten und es gibt bereits Pilotprojekte. Auch gestaltet sich die Stromabrechnung mit einem Smart-Meter einfacher und in einigen skandinavischen Ländern sind diese Systeme bereits flächendeckend vorhanden.

Natürlich kann ein Smart-Meter den elektrischen Verbrauch nur senken, wenn der einzelne Verbraucher über dieses Gerät neue Erkenntnisse erwirbt und eine andere Bewusstseinsbildung beim Energieverbrauch entsteht. Außerdem verbraucht ein Smart-Meter durch die Fähigkeit mit digitalen Systemen zu kommunizieren mehr Eigenstrom.

Ein weiteres Problem ist der Datenschutz bei den intelligenten Stromzählern. Da der Versorgungsnetzbetreiber die Daten jederzeit ausliest und speichert, können mit diesen Daten Rückschlüsse auf das Verbraucherverhalten ermittelt werden. Der Verbraucher wird durch die elektronischen und digitalen Systeme immer mehr zum gläsernen Kunden. Auch ist die Gefahr durch Manipulationen in digitalen Kommunikationssystemen möglich.